So langsam muss ich doch an diese Seite rangehen, sonst habe ich alles vergessen, was wir in Dresden gesehen haben! Anlass für unseren kurzen (zu kurzen) Ausflug war es, ein wenig den Teil Deutschlands kennen zu lernen, der so lange nicht erreichbar war und von dem so viel zu hören ist, was einfach neugierig macht. So haben wir uns denn aufgemacht, um das berühmte "Elbflorenz" anzuschauen. Und das Fazit: Es gibt Vieles und Wunderschönes zu sehen, und es wird immer weiter gebaut und restauriert und wieder hergestellt! So ist es fast vorgezeichnet, dass dies nicht der letzte Besuch dort war.

Unser Quartier lag in guter automobiler Entfernung von ca. 25 km in Langenwolmsdorf. Darauf gestoßen sind wir durch den Kauf eines Schwibbogens, und beim Besuch der Homepage der Herstellerfirma fand ich dort das Angebot von Gästezimmern, in denen wir uns dann sehr wohlgefühlt haben. Ein paar Bilder mögen veranschaulichen, wo wir untergekommen sind:

                

    

Ein hübscher Ort, aber das eigentliche Ziel, Dresden, stand natürlich in den (zu wenigen) Tagen unseres Aufenthalts im Vordergrund. Sollte ich es unterteilen, würde ich das ganz grob in Altstadt und Neustadt sowie Randbezirke und Umgebung. Klar, dass wir das nicht so systematisch und mit unterschiedlicher Intensität angeschaut haben, aber für die Vorstellung mag das angehen.

Da ist zunächst die Altstadt mit den "Highlights" Semperoper, Zwinger, Brühlsche Terrassen, Schloß (zu großen Teilen noch Baustelle) mit Hofkirche und natürlich die Frauenkirche. Letztere wurde innen gerade mit Hochdruck renoviert, um für die Einweihung (ca. fünf Monate später) fertig zu sein, so dass wir sie nur von außen bewundern konnten; aber auch das ist ja imposant genug.

            

                                                                  

Schadlos gehalten haben wir uns mit einer Führung durch die Semperoper - mit verblüffenden Einsichten: So sind viele Teile nicht aus Marmor oder Holz gefertigt (worauf ich jede Wette eingegangen wäre), sondern aus höchst kunstvoll bemaltem Putz; teils, weil diese Materialien nicht verfügbar waren, teils aus Gründen des Feuerschutzes. Und die Decke des Zuschauerraumes ist (wegen der Statik) flach, und nur die Bemalung erzeugt den Eindruck einer Kuppel!

          

         

In der Altstadt bleiben uns noch für den nächsten Besuch das berühmte "Grüne Gewölbe" und - klar - die Frauenkirche; und alles, was bis dahin neu / wieder aufgebaut wird!

Auf der anderen, rechten Elbseite liegt die Neustadt, die sooo neu allerdings auch nicht ist. Sehenswert die vielen Boutiquen, Restaurants, Kneipen und die, man kann es kaum anders bezeichnen, eingerichteten Hinterhöfe, in denen sie gelegen sind. In jedem Fall besuchen sollte man Pfunds Molkerei mit ihren wunderschönen Kacheln, wo allerdings fotografieren nicht erlaubt ist. In der Neustadt kann man herrlich bummeln und stöbern, und etwas mehr Zeit wäre schön gewesen; dann hätte es wohl auch noch für das Erich Kästner-Museum gereicht. Und als "Appetizer" hier noch ein paar Eindrücke aus diesem Teil Dresdens:

           

       

         

Das Thema Randbezirke und Umgebung war ein wenig die Klammer unseres Aufenthalts: Gleich am ersten Tag besuchten wir die Elbbrücke mit dem treffenden Namen "Blaues Wunder", und am vorletzten Tag unterquerten wir sie bei der Dampferfahrt nach Schloss Pillnitz, bei der wir auch schöne Aussichten vom Fluss her auf die Altstadt genießen konnten.

                                 

       

         

   

                                                     

Zu Beginn der Heimfahrt schließlich schlugen wir noch einen Bogen südöstlich um Dresden herum und besuchten die Burg Hohenstein, die Bastei und Pirna:

       

          

           

                                 

Damit verabschiedeten wir uns von Dresden mit vielen schönen Erinnerungen und ebenso vielen Ideen für den nächsten Besuch.